Ofengemüse #frischeAlltagskueche

 

Eigentlich koch ich nur am Wochenende für die ganze Familie, da mein Mann unter der Woche in der Firma ißt und die Kids im Kindergarten wirklich tolles Essen bekommen. Egal wann ich die Kids vom Kindergarten abhole und auch egal was und wann es Mittag gab, sie haben IMMER Hunger und sind  Wenn immer unmittelbar vorm VERhungern. Sind wir direkt im Anschluß bei Freunden zu Gast, fallen meine Kinder wie Heuschrecken über den gedeckten Nachmittags-Tisch her. Zum Glück gehts aber nicht nur meinen Kindern so!

Hunger! Jetzt! Sofort!

Wenn wir doch erstmal nach Hause fahren, muss ich mir dann mal eben schnell was ausdenken. Wirklich Lust zu kochen hab ich meist nicht, obwohl es mir eigentlich gut passen würde. Denn ich selbst esse sonst nichts zum Mittag. Ich hole die Kids direkt nach der Arbeit von der KiTa ab und habe einfach keine Zeit nur für mich noch was zu kochen. Da die Kids aber sowieso zu 80% nach etwas essbarem verlangen, sobald wir durch unsere Haustür sind, zieh ich mir irgendein schnelles Essen aus den Fingern. Von Pfannkuchen, über Nudeln bis hin zu Fischstäbchen mit Spinat und Kartoffeln.

Am kreativsten bin ich Montags oder Dienstags, da hab ich nämlich noch genügend Reste vom Wochenende, die ich dann ‚verbraten‘ kann. (Habt ihr es gemerkt? Ich bin ein Wortfuchs ;o) ) So war es auch letztens, als mich diverse Gemüse-Reste aus dem Kühlschrank anlachten. Nur was mach ich daraus feines? Zumal meine Kinder scheinbar eine Allergie gegen sämtliches Gemüse was zu Hause gekocht wird haben. Geht es euren Kids auch so? In der KiTa essen sie Gemüse, was sie zu hause für kein Geld/Ü Ei oder TV Sendung der Welt essen würden? Ich habe schon mal ein Original-Rezept aus der KiTa  nachgekocht. Mein Großer hat sich beinahe übergeben, als ich ihn bat es wenigstens mal zu probieren. Die Lütte hat ihren Würgreflex wenigstens soweit im Griff, dass sie sich das Essen immerhin erstmal genau anguckt, um mir dann lautstark mitzuteilen, dass sie DAS DA niemals nicht essen wird.

Zurück zum Thema, denn MamaNotes und Susanne von ichlebejetzt  haben sich etwas besonderes ausgedacht und direkt zur Blogparade gerufen! Bei dieser tollen Idee bin ich gerne mit dabei!

#frischeAlltagsküche

Was sich genau dahinter versteckt könnt ihr hier nachlesen. >>HIER<< Soviel sei gesagt, es geht um rezepte die schnell gehen sollen, einfach sein müssen und – sehr wichtig – aus frischen Zutaten bestehen sollen. Und mit frisch ist hier wirklich frisch gemeint und keine frisch aufgemachte Tütensuppe ;o)

Zurück zu meinen Gemüse-Resten vom Wochenende. Tja, was kann man daraus feines machen? Nachdem ich in letzter Zeit aus solchen Resten eigentlich immer eine Gemüsesuppe zauberte und mir die, wie auch dem Rest der Familie, langsam zum Halse raus hängt, wollte ich mal Ofengemüse ausprobieren, was ein paar Mädels aus meinem Freundeskreis bereits schon des Öfteren machten. Und jetzt kommts, es ist so einfach und sogar so toll mit den Kindern zusammen machbar, dass es hier grade die Gemüsesuppe vom ersten Platz in der Rubrik Reste Verwertung schubst. Okay.. ich erfinde das Rad jetzt nicht neu und einige von Euch zeigen mir wahrscheinlich garde einen Vogel, aber ich habe bis vor wenigen Wochen wirklich noch nie „Ofengemüse“ gemacht. Einzelnd gekocht ja, einen gemüseauflauf mit gefühlten 5 Litern Sahne, ja. Aber ein ganz normales Blech voller Gemüse einfach in den Ofen schieben? Nö.

Nehmen könnt ihr im Prinzip ALLES an Gemüse, es gilt dabei immer nur eine Regel:

Je härter das Gemüse, desto kleinere Stücke
müssen daraus geschnitten werden.

gemüse1

Rezept

Hier einmal die Zutaten unserer letzten Ofengemüse-Aktion

  • Kartoffeln
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Zuccini
  • Möhren
  • Paprika
  • Tomaten
  • Porree
  • Zwiebeln
  • Öl, Salz, Pfeffer..

Auf dem Blech etwas Öl verteilen, die zerschnibbelten Gemüsesorten drauf verteilen und darauf achten das nicht zu viel übereinander liegt. Nochmal etwas Öl drüber gießen (4 – 6 EL ) und nach Belieben würzen.

Natürlich kann man auch noch Fleisch mit drauf machen:Ofengemüse

Egal ob mit oder ohne Fleisch, dieses Blech braucht nur  30-40min im Ofen bei ca. 200°C Ober- und Unterhitze.

Diese Zeit finde ich absolut entspannend, denn man braucht sich weder um das eventuelle Überkochen der Kartoffeln kümmern, noch muss man daran denken rechtzeitig den Brokkoli aufkochen zu lassen. Einfach mit den Kids drauflos schnibbeln, dazu ein bisschen Gemüse-Memory spielen* und dann alles auf dem Blech verteilen. Zack, ab in den Ofen, Wecker stellen und eine Runde Mensch-ärger-dich-nicht zocken.

*Gemüse-Memory: Ein Mini-Stück von einer Sorte Gemüse nehmen, dem Kind bei geschlossenen Augen in den Mund stopfen und danach raten lassen, welches Gemüse es war.

Dem aufmerksamen Leser ist nicht entgangen, dass meine Kids zu hause gekochtes Gemüse generell ablehnen. Nun fragt ihr euch, warum ich denn ein ganzes Blech davon in den Ofen schmeiße? Pah, ihr Anfänger ;o) Ganz einfach: Weil ICH es mag und wenn ich nur das essen würde, was meine Kids sich wünschen, würde ich kurzerhand aussehen wie eine dicke fette Ravioli! Ich hoffe weiterhin tapfer, dass meine Kids irgendwann auch mal Gemüse in meiner Anwesenheit essen. Ich versuche es deswegen ganz bewusst frisch mit den Kids zusammen zu kochen und immer zu hause parat zu haben. Vorleben und voressen lautet die Devise ;o)

Viel Spaß beim nachmachen!

Liebe Grüße,

Eure Sandy

P.S.: Wer noch ein tolles Pizza-Teig Rezept brauch, worauf man auch wunderbar die oben genannten Gemüsesorten legen kann, der kann hier mal gucken >>PIZZATEIG<< .

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