Räuberspieße

Ja ihr lest richtig, heute geht es hier mal um Räuberspieße. Denn die sind unser persönliches Highlight. Angefangen haben wir damit auf den Kindergeburtstagen bei uns und mittlerweile machen wir auch mal Räuberspieße einfach so, weil es die Kids so lieben.

Die Idee dahinter

Enstanden ist es bei der Planung eines Kindergeburtstages und die elendige Frage: Was machst du zum Abendbrot. Pommes und Nuggets, oder Würstchen gehen ja meist immer, aber ich hatte kein Bock das große Kochen anzufangen und den Kids nach den Süßigkeiten noch diese fetten Sachen anzubieten. Klingt vielleicht übertrieben, immerhin ist so ein Geburtstag ja etwas besonderes, aber da meine Kinder auch eh oft mit Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen zu kämpfen haben, achte ich schon etwas mehr drauf. Grade bei solchen besonderen Tagen, damit diese nicht mit einer endlosen Sitzung auf der Toilette enden!

Was sind Räuberspieße überhaupt?

Im Prinzip kann man normale Schaschlik-Holzspieße nehmen, oder natürlich auch irgendwelche bunten Plastikspieße die länger als ein Zahnstocher sind. Dann braucht man einfach nur ein paar Schalen und ganz normale Sachen für ein Abendbrot. Wie hier zum Beispiel:

Gurken, Käse, Wurst, Tomaten, Mozarella, Toast, Pizzabrötchen, Paprika, Frikadellen, Würstchen, Gewürzgurken usw.

Warum die jetzt Räuberspieße heißen fragt ihr euch? Na weil die Kids die Spieße leer räubern sozusagen! Im prinzip Mopsen sie sich ihre Lieblingssachen und da wir diese Idee auf dem ersten größeren Kindergeburtstag hatten, wo das Motto Ritter &co waren, passten die Räuberspieße einfach perfekt dazu!

Der Sinn

Der Sinn hinter dem Ganzen ist, immer Brot und etwas Gemüse im Wechsel draufzustecken. Die Kinder müssen dann Stück für Stück davon abknabbern um an ihre Lieblingswurst oder den Käse zu kommen, essen dadurch aber trotzdem auch Brot! Oder tatsächlich mal ein Gemüse, welches sie nicht so gern mögen. Ja das kommt manchmal wirklich vor!

Denn seien wir doch mal ehrlich, wer kennt es nicht? Das Belag-vom-Brot-Gemopse! Grade meine Lütte liebt es den Aufschnitt vom Brot runter zu mopsen und ißt sich dann meist nur an Wurst und Käse satt, ohne Gemüse und Brot zu essen. Find ich irgendwie doof, denn das Abendbrot ist die einzige Mahlzeit unter der Woche, in der wir gemeinsam essen und wo ich wirklich mitkriege, WAS meine Kinder essen. Da möchte ich auch nicht die ganze Zeit ermahnen und meckern müssen.

Klappt das?

Okay, ich bin ehrlich. Ich nehm euch jetzt die Pointe vorweg: Nein. Zumindest nicht mehr ab dem Zweiten (mit Glück auch Dritten ) Mal Räuberspieße. Die Kids sind ja nicht doof und haben schnell den Dreh raus. So kann es schonmal sein, das trotzdem nur Käse und Würstchen auf dem Spieß landen.

Ja okay, der grüne Teller ist mit meinen Spießen bestückt…

Idealer Weise haben sie aber trotzdem ab und zu mal ein Brot mit drauf gesteckt, damit es cooler aussieht.

Gemeinsam

So oder so ist es trotzdem ein Highlight bei uns! Die Kinder haben Spaß daran und wir essen gemütlich zusammen. Manchmal am Wochenende auf der Couch beim Kinoabend als Familie, manchmal am Tisch, unter der Woche und ohne besonderen Grund.

Für Groß und Klein ist es ein Spaß und praktisch noch dazu. Denn die Reste verputzen mein Mann und ich meist im Anschluss, wenn die Kids schlafen. Da meist fast nur noch Gemüse übrig bleibt, ist es sogar eine gesunde Alternative zu den Chips vorm TV.

Ja ist ja gut, hört auf zu Lachen, die machen wir dann als Nachtisch natürlich auch noch auf!

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Liebste Grüße,

Sandy

 

 

 

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2 Gedanken zu „Räuberspieße

  • Pingback: 10 Tipps für eine gelungene Kindergeburtstagsparty - Quirlimum

  • April 10, 2017 um 7:24
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    Liebe Sandy,

    ich finde das klasse, habe ich beim letzten Kindergeburtstag ähnlich gemacht. Auf Torte habe ich auch verzichtet, da bei dieser meistens viel stehn blieb, also auch auf den Tellern der Kinder, die haben nämlich beim Kindergeburtstag meist anderes im Kopf als Essen. Hab ich auch am Samstag bei meiner Tochter gemerkt, als ich sie von einem Kider-GB abholte: „Mama ich habe Hunger“ – hast du nichts gegessen? Nur ein paar Süssigkeiten. Also wir machen uns quasi die ganze Arbeit umsonst. Wenn bei den Spießen etwas übrig bleibt kann man immer noch einen Salat daraus machen. Oder, was wir auch schon hatten, war eine Wrap-Station zum selbst belegen, das heißt: Wer will macht sich einen Wrap, mit seinem Lieblingsbelag, dann wird das auf jeden Fall gegessen und das was stehen bleibt kann auch noch am nächsten Tag verarbeitet werden. Ich bin ja generell für mehr Nachhaltigkeit und weniger Wegwerfen. Liebe Grüße, Ella

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