…und plötzlich heißt es Tschüss

Heute war es soweit. Der letzte Kindergarten-Tag vom Großen. Einen Tag früher als geplant und doch emotionaler als gedacht. Unfassbar. Es fühlt sich so merkwürdig an und erfüllt mich gleichzeitig mit soviel Stolz für meinen Großen.

 

Plötzlich heißt es Tschüss

Ja es war dann doch irgendwie plötzlich, denn als am Mittwoch Abend meine Eltern die Kinder nach Hause brachten (ich musste lange arbeiten), ahnte ich schon bevor ich die Tür öffnete, dass etwas im Busch war. Beide Kinder wurden getragen, der Große klagte über Kreislaufbeschwerden (kein Wunder, war es doch erst einen Tag zuvor locker 10°C kälter) und die Lütte hatte knall rote Wangen und wollte direkt auf meinen Arm.

Also musste ich kurzfristig umdisponieren und plante für den kommenden Tag den KiTa Abschied, statt für Freitag. Natürlich alles in der Hoffnung das es dem Großen auch wieder besser geht, denn ich wollte unbedingt das er einen richtigen Abschied aus der KiTa hat und nicht einfach sang- und klanglos verschwindet. Somit hieß es dann, nachdem die Kids im Bett waren, nochmal schnell Muffins backen. Ihr erwartet jetzt bestimmt noch ein Bild mit DEM ultimativen Abschiedsgeschenk für die Bezugserzieher und Tränen und überhaupt.. Da muss ich euch leider enttäuschen, denn außer ein paar unterdrückter Tränen meinerseits gab es nichts.

KEIN Abschiedsgeschenk

In den letzten Monaten hat sich in der KiTa meiner Kinder einiges verändert. Zum einen sind die Vorschulkinder nach dem Mittagessen nicht mehr zurück in ihre Stammgruppen gegangen und zum anderen haben mittlerweile fast alle seine Erzieher zu denen er einen besonders intensiven Bezug hatte, gekündigt. Seine direkte Bezugserzieherin verschwand während unserer Urlaubszeit, ihr hätte ich sehr gern ein kleines Dankeschön verabreicht und die anderen verschwanden auch alle innerhalb kürzister Zeit. Also nichts mit „ich bereite mal eben schnell noch was tolles vor“.

Zum Glück nimmt es mein Großer aber ziemlich gelassen, was natürlich auch daran liegt, das er kaum noch mit denen zu tun hatte. Nun denn, es blieb also bei Muffins und Gummibärchen, verrückter Weise waren grade heute nur noch halb so viele Kinder da wie sonst. Sie waren zu viert. Traurig aber wahr. Daher sehnte sich der Große sowieso schon den Abschied herbei, denn mittlerweile waren fast alle seine Freunde schon längst raus aus der Vorschulgruppe.

Nahtloser Übergang

Bei uns in der KiTa hätte ich meinen Sohn nämlich nahtlos bis zur Einschulung in er KiTa lassen können. Das wollte ich aber natürlich nicht! Die Kids werden die nächste Woche bei meinen Eltern „Urlaub“ machen, während wir hier nach der Arbeit ran klotzen und die Kinderzimmer renovieren. Der Große bekommt natürlich auch einen Schreibtisch und die kindlichen Figuren müssen einem Turtles Wandtattoo weichen. (Ohne Witz… ich fand die Fische ja toll, aber naja ;o) ) Ich hoffe er kann die Woche Ferien genießen und ich bin soooooo gespannt was uns die Zukunft bringt.

Ich muss gestehen, das ich schon ziemlich großen Respekt, ja fast schon Angst vor der kommenden Veränderung habe. Natürlich wird er die Einschulung meistern und sich schnell zu Recht finden, aber trotzdem.. ein Restzweifel, naja vielmehr die Restsorgen, bleiben. Das macht mich KIRRE ! zumal ich noch genau weiß, wie krass er sich weiterentwickelt hat, als er ein paar Monate in der KiTa war. Plötzlich konnte er dies und das, sprach viel flüssiger, wurde mutiger.. Oh man.

Ich bin so gespannt …

Wie gehts euch mit dem Thema? Habt ihr die Einschulung schon hinter euch? Habt ihr ein paar Mut machende Worte für mich? ;o)

 

Liebe Grüße,

Sandy

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