Das Bloggen und ich.

Heut möchte ich euch mal von meinen bisherigen Erfahrungen über das Bloggen an sich berichten. Meine ersten Beiträge gab es ja bereits 2010, ziemlich direkt nach der Geburt meines Sohnes. Doch schnell nahm eben dieser all meine Zeit in Anspruch und weil es anfangs bei uns nicht zu 100% rund lief, gab ich das Bloggen erstmal auf.

Kaum war ich erneut schwanger, versuchte ich mich erneut am Bloggen und auch wenn es mit meiner Tochter anfangs alles leichter ging, blieb mir noch weniger Zeit als gedacht für mich. Ich legte meinen Blog erneut aufs Eis. Wirklich trennen davon konnte ich mich nie, denn nebenbei war ich aktiv in einem Mami-Forum unetrwegs, wo ich unheimlich viele tolle Menschen kennenlernen durfte. Eine Mami davon ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen. So sehr, dass daraus eine richtige, reale Freundschaft entstanden ist, die ich definitiv NIE MEHR missen möchte.

Da ich anfangs noch nicht wußte, wohin das Bloggen an sich führen kann (wird) und ob ich es nun anonym mache oder nicht, nutze ich doch lieber dieses Forum. Dort schrieb ich viel und oft über mein Erlebtes, hatte sogar eine kleine Rubrik in der ich meine „Geschichten“ zum Besten gab und dies bereitete mir wirklich viel Spaß. Natürlich lag das auch mit an den lieben Mädels dort (mit denen ich auch weiterhin noch in Kontakt stehe, viel zu selten, aber immerhin ;o) ).

Anfang diesen Jahres, packte mich erneut die Blogger – Leidenschaft und ich legte drauf los. Vorerst im alten Design, bei einer absoluten Anfänger-Website und thematisch noch etwas unsicher. Dann wechselte ich zu Blogger, gab meinen Namen preis, passte mein Design an und schrieb mehr und ehrlich gesagt auch besser ;o) .

Ich begann meine Postings über Facebook und Instagram zu teilen und als die liebe Tollabea zwei meiner Artikel auf ihrer Seite teilte,  fing es dann richtig an.

Plötzlich merkte ich was „Bloggen“ bedeutet.

Ich bekam Resonanz. Langsam, aber stetig nahmen die Besucherzahlen zu und auch bei mir wurden nun die Beiträge kommentiert. Völlig geflasht von den lieben Lesern und den Mails merkte ich, dass ich meinen bis dato vermissten roten Faden nun gefunden hatte. Das Thema meines Blogs war geboren und ich legte los. Ich informierte mich bei diversen Infoportalen, stöberte durch noch mehr Blogs und traute mich dann auch, einige Postings von größeren Blogs zu kommentieren.

Ich las unter anderem schon länger bei Katarina von Blogprinzessin mit, bevor ich auch ab und zu mal kommentierte. Sie war es auch, die mich dann zum Mummyblogger Headquarter Treffen einlud, welches hier bei uns in Hamburg stattfindet. Dies hat sie zusammen mit Jessi von feiersun.de ins Leben gerufen und DAS, DAS Treffen hat einiges verändert.

Denn bis zu diesem Zeitpunkt gab es immer wieder Augenblicke, in denen ich mich fragte ob ich das alles so wirklich will. Ob ich dem Gewachsen bin und ob es überhaupt Sinn macht, bei all den tollen Blogs, selbst zu bloggen. Ich freute mich tierisch über die Einladung zu dem Treffen und als ich noch am Jubeln war trudelte plötzlich eine weitere Einladung ein, von der lieben „Mira“ zum Treffen der „härtesten Jury der Welt“.

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Sprachlosigkeit setzte ein und ich wartete gespannt auf das erste Aufeinandertreffen mit Katarina und Jessi.

Sie sind auch nur Menschen

So banal es sich anhört, so wahr ist es: Sie sind auch nur Menschen! Das ist jetzt überhaupt nicht negativ gemeint! Ganz im Gegenteil. Ich lernte an diesem Tag viele liebe und lustige Menschen kennen und was mich wirklich total überraschte und beeindruckte, war die Offenheit ALLER. Die Offenheit und Transparenz mit der alle Beteiligten von ihren Blogs und ihren wichtigen Erfahrungen erzählten. Es war ein bunter Austausch zwischen Neulingen und „alten Hasen“ und es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Seitdem stehen mir einige Blogger wirklich sehr hilfreich zur Seite und somit war doch schnell klar: Ich zieh um! Schwubbdiwubb wechselte ich somit von Blogger/Blogspot zu WordPress und kann es wirklich nur jedem empfehlen!

Tja, nun steh ich hier und schwärme euch eins vor! Aber wie ihr sicherlich gemerkt habt, ist wirklich jedes Wort hier aufrichtig und ehrlich gemeint. Ich bin so froh über die neuen lieben Menschen an meiner Seite und es macht mir gleich dreimal soviel Spaß am Ball, ähm Blog zu bleiben ;o)

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Ich habe es in letzter Zeit zwar schon öfters gesagt, aber man kann nicht oft genug DANKE sagen.

DANKE! An EUCH Lesern, die mir durch die lieben Kommentare zeigen, dass mein Geschriebenes nicht völlig umsonst hier durchs Netz irrt.

DANKE! An die lieben Blogger_innen die so tolle Artikel schreiben und soooo viele Menschen damit inspirieren und sogar helfen.

DANKE! Dieses Danke geht ganz speziell an Katarina und an Jessi, die sich so viel Mühe damit geben, Neulingen – wie ich  – zu unterstützen und (und das darf man auch nicht außer Acht lassen) auch die anderen alten Hasen hier in der Bloggerszene pushen! Ich bin wirklich sehr froh euch kennegelernt zu haben und freue mich schon sehr auf unser nächstes Treffen!

Denn MITEINANDER wird hier groß geschrieben!

 

Ich wünsche euch ebenso tolle Menschen an eurer Seite!

Alles Liebe,

eure Sandy!

10 Gedanken zu „Das Bloggen und ich.

  • 9. Dezember 2015 um 22:35
    Permalink

    Ich heul gleich. Aber im guten.
    *schnief*
    (DaswarbestimmtnurdieErkältung)
    (okaydochnicht)

    Antwort
    • 9. Dezember 2015 um 22:52
      Permalink

      *Taschentuchreich*
      Das Abknutschen hab ich immer noch nicht wirklich nachgeholt, oder?
      Na warte… ;o)

      Antwort
  • 9. Dezember 2015 um 22:36
    Permalink

    Danke für diese wundervollen Worte der Motivation. Bloggen lohnt sich, gerade um wundervolle und unglaublich interessante Menschen kennenzulernen, die man sonst nie so kennengelernt hätte. Mach bitte weiter so. Liebe Grüße Janet

    Antwort
    • 9. Dezember 2015 um 22:54
      Permalink

      Wuaaahh Danke schön liebe Janet!
      Du sagst es! Es lohnt sich wirklich in soooo vielen Dingen!
      Ganz liebe Grüße,
      Sandy

      Antwort
  • 9. Dezember 2015 um 22:44
    Permalink

    Liebe Sandy,

    mich interessiert, was genau die Vorteile eines Umzugs von Blogger zu WordPress sind. Warum hast Du Dich dafür entschieden und warum bist Du zufrieden damit?

    Liebe Grüße
    Danielle

    Antwort
    • 9. Dezember 2015 um 23:26
      Permalink

      Hallo Danielle,
      in erster Linie ging es mir darum, unabhängiger zu werden und somit selbst zu hosten. Mit Blogger war ich zwar deutlich zufriedener als mit dem vorherigen Anbieter (blog.de), allerdings ist man dennoch sehr an Google gebunden und durch die fehlenden Plugins (speziell SEO), habe ich nicht das Gefühl gehabt, mich dort so entfalten zu können wie ich es mir vorstelle.
      Ich hab mir den Wechsel erst überhaupt nicht zugetraut, da ich annahm man müsse ein IT-Profi sein um so eine Seite erstellen zu können. Aber siehe da ;o) Ich habs schneller geschafft als gehofft. Tja und durch ein spezielles Plugin werden alle Besucher der alten Website ratzfatz auf die neue Seite umgeleitet, somit geht dir niemand verloren!
      Ich hab noch lange nicht alle Möglichkeiten hier entdeckt oder begriffen, aber ich lerne täglich fleißig dazu und bin wirklich sehr zufrieden hier!
      Deine Seite wirkt toll und es sieht sehr danach aus, als das du sämtliche Möglichkeiten ausschöpfst. (und anhand deiner besucherzahlen benötigst du nicht zwingend SEO ) Falls dir aber was fehlt, wirst du es bestimmt bei WordPress finden. Falls nicht und du komplett zufrieden bist, dann bleib ;o) „never change a running system“ oder wie war es gleich?
      Liebe Grüße,
      Sandy

      Antwort
  • 10. Dezember 2015 um 9:23
    Permalink

    So tolle Worte, dankeschön!!!!
    Ich wünsche dir einen tollen Donnerstag
    Ganz liebe Grüße Sandra

    Antwort
    • 10. Dezember 2015 um 19:52
      Permalink

      Gerne!!! ;o)
      Liebe Grüße zurück und shcöne Restwoche!

      Antwort
  • 10. Dezember 2015 um 12:26
    Permalink

    Ach Du liebe Maus, wir lustig das sich unsere Ideen kreuzten. Und bin Herzen. Ich sitze hier beim Zahnarzt im Wartezimmer und meine Angst ist verschwunden. Nur würde mir das keiner glauben wenn man sieht wie ich mir heimlich ein Tränchen aus den Augen wische.
    Genau für sie was machen wir es, Genau das ist unser Ziel: die Freude zu steigern und Leidenschaften zu entfachen.

    Lass Dich drücken
    JesSi Ca

    Antwort
    • 10. Dezember 2015 um 19:54
      Permalink

      Ich hoffe du hast alles gut überstanden?! :o)
      Mit der Leidenschaft habt ihr mich angesteckt!

      Drück Dich, du verrückte Nudel !

      Antwort

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